Glaubenssätze sind manchmal wie ins Kino gehen…

Ach ja, da habe auch ich gestern mal wieder einen meiner Glaubenssätze gefüttert. So mit Limo und Popcorn. Das ist aber auch so schön bequem, wie im Kino. Zurücklehnen, zuschauen, berieseln lassen. 

Niemand mag mich, ich werde immer übersehen, ohne Fleiß kein Preis, ich hab` aber auch immer ein Pech… ach es gibt unzählige Glaubenssätze.

Glaubenssätze können sich durch das ganze Leben ziehen. Unbewusst bestimmen sie unser Tun, das muss aber nicht sein. Glaubenssätze sind innere Überzeugungen und Muster, und besonders die negativen Glaubenssätze begrenzen uns im Handeln und bei der Weiterentwicklung.

Wenn sie einmal im Unterbewusstsein verankert sind, kommen sie immer wieder. Ob sie zu dem Zeitpunkt nun „sinnvoll“ gebraucht werden oder nicht. Damit wir uns hier richtig verstehen; Glaubenssätze sind nicht nur negativ. Und manchmal tut es auch einfach gut, sich in ihnen zu baden. Da bekommt man doch bestätigt, was man immer schon wusste. Easy, ohne Leidensdruck, in der Komfort Zone halt, wie im Kinosessel.

Aber es gibt halt auch die richtig fiesen, negativen Glaubenssätze. Die, die einem das Leben schwer machen. Und das sind meistens die am tiefsten verankerten.
Ausgerechnet.

Fest verankerte Glaubenssätze aufzulösen ist nicht leicht, aber machbar.

Der wichtigste erste Schritt ist aus meiner Sicht, das Erkennen eines Glaubenssatzes. Überprüfe mal in Ruhe bei einem Spaziergang und mit Abstand vom Alltag welche Verallgemeinerungen Du verwendest.  Welche Sprüche hast Du von deiner Familie/Freunde häufig gehört ?

Und dann schaue im nächsten Schritt, wo in deinem Leben der Glaubenssatz widerlegt wurde/wird. Ja, das ist jetzt nicht einfach, da klopft ja der Glaubenssatz direkt wieder an die Tür. Und den Satz einfach zu ersetzen, nach dem Motto der muss jetzt weg und stattdessen zu sagen „Ich hab `aber auch immer ein Glück…“, ja das wäre ja schön, wenn das klappen würde.

Nun, da muss ich dich enttäuschen. Einfach Überdecken funktioniert nicht. Bevor man einen neuen und damit positiven Glaubenssatz etabliert, muss der alte Negative nicht nur weg, sondern wirklich aufgelöst sein.

Das ist Arbeit, harte Arbeit, und bedeutet auch ehrliche Arbeit an sich selbst. Aber sei nicht zu streng mit dir, das sich selbst annehmen ist ein wichtiger Bestandteil des Prozesses. Einen Glaubenssatz verändern kostet viel Energie. Man muss dran bleiben. Regelmäßig, über Wochen vielleicht und man muss es wirklich wollen. Aber es geht, und es lohnt sich!

Viel Erfolg,

Euer Draussen Coach

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s